Ist Localnauts wie Geocaching? Was Geocaching mit Kindern ist — und was Localnauts anders macht
'Ach so, so wie Geocaching?' — diese Frage kommt fast jedes Mal, wenn wir Localnauts erklären. Verständlich: Beides schickt euch mit einem Gerät nach draußen, zu Orten, die es wirklich gibt. Ganz gleich ist es aber nicht. Hier erklären wir kurz, was Geocaching ist, ob es sich mit Kindern lohnt — und wo der Unterschied zu Localnauts liegt.
Was ist Geocaching eigentlich?
Geocaching ist eine weltweite Schatzsuche mit GPS. Jemand versteckt an einem Ort einen kleinen, wasserdichten Behälter — den Cache oder Geocache — meist mit einem Logbuch darin. Die genauen GPS-Koordinaten stellt diese Person ins Internet, klassisch auf geocaching.com. Alle anderen nutzen dann eine App oder ein GPS-Gerät, um genau zu diesem Punkt zu navigieren, den Behälter zu finden, sich ins Logbuch einzutragen — und ihn wieder genau so zu verstecken, wie er war.
In vielen Caches liegen kleine Tauschgegenstände; die Regel lautet 'nimm etwas, leg etwas zurück'. Manche Caches verraten die Koordinaten erst, wenn man vorher ein Rätsel löst. Erfunden wurde das Spiel im Jahr 2000, die Firma Groundspeak betreibt seitdem geocaching.com. Heute liegen weltweit über drei Millionen aktive Caches, auf allen Kontinenten. Geocaching ist ein Hobby: gratis, jederzeit, ohne festen Anfang und ohne Ende.
Lohnt sich Geocaching mit Kindern?
Ja — für Familien ist Geocaching ein schönes, günstiges Draußen-Hobby. Es bringt Kinder in Bewegung, schult Orientierung und Geduld, und der Moment, in dem die Dose gefunden ist, ist große Freude. Zum Loslegen braucht ihr nur ein Smartphone mit der Geocaching-App und einen Stift für das Logbuch. Sucht am besten einen einfachen 'Traditional Cache' in eurer Nähe aus und nehmt ein paar kleine Tauschsachen mit.
Zwei Dinge sollte man wissen: Geocaching braucht etwas Vorbereitung (App, Account, den passenden Cache aussuchen), und es gibt keinen roten Faden. Wie gut ein Nachmittag wird, hängt davon ab, welchen Cache ihr erwischt — mal ist es ein toller Ort, mal nur eine Filmdose am Laternenpfahl. Es ist ein Hobby, kein fertig geplantes Erlebnis.
Und ist Localnauts jetzt wie Geocaching?
Der GPS-Teil stimmt: Auch bei Localnauts führt euch das Gerät zu Fuß zu Orten, die es wirklich gibt, mit Schatzsuch-Gefühl — der Bildschirm fesselt euch nicht, er schickt euch los. Deshalb fragen so viele. Darunter ist Localnauts aber etwas anderes.
Was Localnauts anders macht
Der Unterschied steckt im Kern: Ihr sucht keine versteckte Dose, sondern scannt, was vor euch steht — eine Statue, ein altes Haus, eine Inschrift. Ihr reist als Crew ins Jahr 1737 zurück und löst an zehn festen Stationen Rätsel, die aus der Geschichte des Böhmischen Dorfs Rixdorf kommen. Jedes Rätsel bringt einen Buchstaben, zusammen ergeben sie ein Lösungswort.
Dazu kommt, was ein Hobby nicht leistet: Jedes Kind hat eine Rolle, die unterwegs wechselt — Navigator:in, Chronist:in, Naut:in. Niemand läuft nur mit, und bei den Team-Entscheiden zählt jede Stimme. Es gibt einen klaren Anfang und ein Ende, rund 90 bis 120 Minuten, und alles läuft im Browser — ohne Download, ohne Account. Und jeder historische Fakt ist mit einer Quelle belegt.
Geocaching ist ein Hobby, das euch zu einer Dose führt. Localnauts ist ein fertiges Abenteuer, das euch durch eine Geschichte führt.
Kurz gesagt
Wenn euch jemand fragt: Der GPS-Teil ist wie Geocaching — nur sucht ihr keine versteckte Dose, sondern erlebt eine Geschichte mit Rätseln, Rollen und Zeitreise. Geocaching ist ein offenes Hobby für zwischendurch; Localnauts ist ein geführtes Abenteuer mit Anfang, Ende und rotem Faden.
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Häufige Fragen
Nein. Beide führen euch per GPS nach draußen zu Orten, die es wirklich gibt — das ist die Gemeinsamkeit. Beim Geocaching sucht ihr eine versteckte Dose mit Logbuch. Bei Localnauts scannt ihr Spuren vor Ort und löst als Crew eine Geschichte mit zehn Stationen, Rollen und einem Lösungswort — mit klarem Anfang und Ende.
Eine weltweite Schatzsuche mit GPS: Jemand versteckt einen kleinen wasserdichten Behälter (den Cache) und stellt die Koordinaten online. Andere navigieren per App oder GPS-Gerät dorthin, finden ihn, tragen sich ins Logbuch ein und verstecken ihn wieder. Weltweit gibt es über drei Millionen solcher Verstecke.
Ja, als günstiges Draußen-Hobby für Familien: Es bringt Bewegung, Orientierung und Entdeckerfreude. Ihr braucht ein Smartphone mit der Geocaching-App und einen Stift. Es hat aber keinen roten Faden — wie schön es wird, hängt vom gewählten Cache ab.
Nein. Localnauts läuft direkt im Browser — kein Download, kein App Store, kein Account für die Kinder. Ihr braucht nur ein internetfähiges Smartphone oder Tablet pro Team.
Localnauts spielt im Böhmischen Dorf Rixdorf in Berlin-Neukölln: eine GPS-Schnitzeljagd für Kinder von 8 bis 12, zehn Stationen, rund 90 bis 120 Minuten. Geocaches gibt es überall in Berlin — Localnauts ist die geführte Variante mit Geschichte.
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